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Unterbrechungsfreie Warenlieferung
#71
welche Berechnungen ?
ich hab die .dat geändert und geschaut was raus kommt
und wie meine Kühe laufen
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#72
Welche Berechnung?
Diese hier:
Zitat:Schlachthof 1892

InputCapacity = 300   = ergibt ein Eingangslager für 75 Stück Vieh.
InputCapacity = 3000 = ergibt ein Eingangslager für 750 Stück Vieh
InputCapacity = 11000 = ergibt ein Eingangslager für 2750 Stück Vieh

Der Wert ist folglich ein Prozentwert : 1000 = 100%
Die Basis ist 250, aber was ist die 250. Woher kommt die 250?
Edit: es ist doch die Produktionsmenge pro Monat

Die Produktionsmenge ist 300 Einheiten pro Monat.

In der .dat vom Schlachthof steht also 30% von der Produktionsmenge
In den .dats von PAK128 stehen Werte von 200% bis 800%

mit 1100% oder einem Wert von = 11000 läuft meine Karte rund.

Der Schlachthof hat in etwa folgende Einträge, weil Simutrans immer noch leichte Änderungen vornimmt.
Productivity=150
InputCapacity[0]=75
OutputCapacity[0]=160

Die Productivity wird durch den Parameter "bits_per_month = 20" vervierfacht, da auch der Monat 4x länger ist, als die Basiseinstellung.
Die Parameterwerte für die Lager werden dabei nicht erhöht, sie werden direkt übernommen.
Die 100% zeigen nur an, das die Ware 1:1 verarbeitet wird. Sprich die gleiche Menge ausgegeben wird, wie eingeliefert wird. Eine Änderung in der Verarbeitung kann entweder auf der Eingangsseite, oder auf der Ausgangsseite erfolgen. Deshalb steht der Wert in beiden Zeilen.
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#73
Kann ich nicht nachvollziehen wenn ich das :

Zitat:Obj=factory
name=alter_Schlachthof
copyright=Patrick
Location=Land
DistributionWeight=1
Productivity=150
Range=0
Electricity_amount=20
Electricity_boost=1000
Mail_demand=10
Mail_boost=200
Passenger_demand=20
Passenger_boost=500

InputGood[0]=Vieh
InputCapacity[0]=75
InputSupplier[0]=0
InputFactor[0]=100


OutputGood[0]=Fleisch
OutputCapacity[0]=160

in die Pak stelle dann kommen andere (falsche Werte raus)
und warum hat dann der Schlachthof bei mir 300 Productivity
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#74
(08-09-2017, Friday-15:44:59 )prissi schrieb: Simutrans kann nun schon mehr als drei Jahre lang die Güter unterwegs merken, und stellt das bestellen auch ein wenn mehr als das xßfache des Eingangslager unterwegs ist. Zu klein darf das aber auch nicht gewählt werden, weil sonst evt. ein langer Zug oder ein Öltanker auf den St. Nimmerleinstag auf 100% Ladung wartet. Schu dir mal JIT und JIT2 Parameter in der Conf an.

relativ finde ich

Wenn man eine kleine Industrie mit geringen Kapazitäten hat, dann fährt man die nicht mit Megazügen an.

Das ist die Megamanie-Einstellung nur Masse bringt was. Allerdings wurde diese Spielweise halt lange Zeit durch Simutrans und die Grafiksets begünstigt und mit hohen Gewinnen belohnt. pak128 ist nach wie vor auf Masse ausgelegt wie es scheint.

Das Eingangslager alleine ist nicht der alleinige Faktor. Die Eingangslager sind in Relation zu den Produktionsprozenten und der Produktionsrate zu sehen. Bei den wenigsten Produktionen ist das Verhältnis 1 zu 1 ( Rohstoff zu Fertigprodukt ).

Aus 100% lebenden Rind werden mitnichten 100% Kühlwaren.

Und wie schnell ein Eingangslager sich leert ist halt von der Produkzionsrate abhängig. Und die Produktionsrate kann man durchaus durch Maßnahmen steigern. Beim Schlachthof (1892) zBsp verdoppelt Strom die Produktionsrate. Folglich verdoppelt sich bei Stromversorgung der Verbrauch und das Eingangslager wird in der halben Zeit wie ohne Strom geleert. Analog zum Schlachthof (1800).

Ob Strom zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbar ist, ist dann wieder Kartenabhängig.

Der andere Punkt ist, das Versorgungsindustrien ( also reine Rohstofflieferanten ) durchaus höhere Ausgangsraten haben als die Empfänger verbrauchen. Das ist dadurch begründet, das solche Rohstofflieferanten halt auch mehrere Abnehmer bedienen sollen können. Früher gab es den Effekt, das Karten voll gepflastert wurden mit Industrien. Um das zu vermindern muss man die Rohstofflieferanten eben höher in der Ausgangsleistung auslegen als ein einzelner Abnehmer verbrauchen kann.

Es ist halt einfach ein Irrglaube, das ein Abnehmer auch alles verbrauchen muss was ein Lieferant liefern kann.

Oder anders herum. Wenn ihr im Monat ein Paket eines Produktes verbraucht, dann kauft und lagert ihr auch nicht über euren Bedarf. Oder ihr kauft im Angebot 5 Pakete und dann aber 5 Monate lang keines mehr. Und genau so kann man das hier auf das Spiel übertragen.

Man kann eine Karte durchaus perfekt ausbalancieren. Nur mit der nächsten Karte wird es nicht mehr funktionieren. Und das ist letztlich die Herausforderung und Abwechslung eines Spiel. Würde es das Patentrezept für alles geben wäre das Spiel schnell langweilig.

Industriebalance zu testen ist langwierig und auch spielweisenbezogen. Weil man nach jeder Änderung eine neue Karte erstellen muss und mindesten 5 Jahre Laufzeit benötigt. Und das dann eigentlich zu verschiedenen Zeiten. Nämlich immer dann, wenn sich die Fahrzeugauswahl stärker verändert.

Und die Verfügbarkeit von Karten der Spieler ist sehr begrenzt. Ich hab beim pak64.german in nunmehr 11 Jahren vielleicht 4 Spielstände von Spielern zu Gesicht bekommen.
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#75
(08-09-2017, Friday-01:28:17 )makie schrieb: Schau die Karte an.

hab ich gemacht

Und ganz ehrlich, 5 km/h Fahrzeuge auf einer Strecke von ca 300 Feldern einzusetzen ist etwas daneben.

Je weiter die Strecke um so schnellere Fahrzeuge benötigt man. Da brauchst Du Dich auch nicht wundern, wenn das Eingangslager des Schlachthofes ständig leer läuft.

Die 26 Viehtriebe haben eine Kapazität von 2080. Und da die dann kurz hintereinander beim Schlachthof ankommen überfüllen die den gewaltig. Folglich stellt der Viehhof die Abgabe ein. Fällt der Bestand beim Schlachthof dann unter die Lagergrenze gibt der Viehhof wieder ab. Nur brauchen die Viehtriebe halt für die rund 300 Felder 3 Monate. Weil die zwischen 70 und 120 Felder pro Monat zurücklegen. Und das dauert halt viel länger als das der Schlachthof den Lagerbestand aufgebraucht hat.
Möchte bezweifeln das die Rinder nach dem langen Marsch noch was auf den Rippen haben.

Hier kommt die Überlegung zum tragen, welchen Verkehrsträger setze ich auf welcher Strecke ein.

Und bei dieser Karte hat man auch den Zug neben der Straße zur Auswahl.

Und auch noch näher liegende Viehhöfe.
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#76
Ah da hat doch jemand tatsächlich die Karte angeschaut und das Problem verstanden Smile 


Zitat:Möchte bezweifeln das die Rinder nach dem langen Marsch noch was auf den Rippen haben.
Das war in der Tat ein Problem aber vor der Erfindung des Kühlwagens die einzige Möglichkeit frisches Fleisch in Stadt zu bringen. Die Tiere wurden nach Möglichkeit über Wiesen und abgeerntete Felder getrieben und haben dann nebenbei gefressen. Das Fleisch war zäh, die Muskeln hart, die Tier körperlich trainiert, die Fettreserven verbraucht. Kein Wasserfleisch wie heute.

Zitat:Und bei dieser Karte hat man auch den Zug neben der Straße zur Auswahl.

In der tat um 1911 wäre es eine Alternative eine Bahnstrecke auf den Berg zu bauen.
Der Viehtrieb funktioniert schon ab 1800. Lassen wir für die weitere Diskussion mal den Zug beiseite.
Ab 1800 ist ein wesentliche Transportmöglichkeit die Treidelschifffahrt, die hat das gleiche Problem die ist genauso grauenhaft langsam.

Zitat:Und auch noch näher liegende Viehhöfe.
Die Karte läuft seit 1900. Die näheren Viehhöfe sind nach dem Aufbau der Transportketten gespamt. Auch das soll erstmal egal sein.

Zitat:The TransporterWarum laufen die Eingangslager voll?
- es wird mehr geliefert, als der Betrieb verarbeiten kann
- durch viel zu große Frachtmengen, die in einem Zug transportiert werden.

Wenn die Transportmenge sauber abgestimmt ist, wird die letzte Waren aus dem Eingangslager verarbeitet, wenn die nächste Lieferung eintrifft.
Ist die Transportmenge zu hoch, beibt von jeder Lieferung ein Teil der Ware im Eingangslager. Das Lager füllt sich je nach Restmenge mehr oder weniger schnell.
Werden Züge mit hoher Kapazität, und weiter Fahrstrecke verwendet wird das Transportsystem sehr träge in seiner Reaktion. Bei vollem Lager wird nichts mehr ausgeliefert, erst wenn die Lagernutzung unter die Vollgrenze kommt, wird eine neue Lieferung freigegeben. Jetzt dauert die beladung vom großen Zug etwas, dann kommt die lange Fahrstrecke (Fahrdauer) noch dazu. Inzwischen ist der Lagervorrat verbraucht, es wird nichts mehr produziert. Dann kommt der Zug an, das Lager ist evtl. schon mit einem großen Zug direkt überfüllt. Meistens sind ja noch mehrere Züge unterwegs. Das Lager wird gnadenlos überfüllt, und kein weiteren Lieferungen gestartet. Der bEtrieb muß erstmal über Lagerüberfüllung abarbeiten. Danach geht das Spiel wieder von vorne los.
Die Kunst ist hier die Transportkapazität so abzustimmen, das ein kontinuierliche, aber nicht zu hohe Materiallieferung stattfinden kann.
Der direkte Transport von Lieferanten zum Verbraucher ist hier deutlich schneller in der Reaktion, als die lieferung über Zwischenlager. Lange Strecken machen das Ganze noch schwieriger, da das System noch träger wird.
Es ist halt ein Spiel mit Geschwindigkeit und Kapazität der Fahrzeuge. Es erfordert auch viel Zeit, um die einzelnen Linien sauber anzupassen.
Man wird aber mit einem gut laufenden Betrieb belohnt.

Wurzelgnom siehst du, als alter erfahrener Simutranser, irgend eine möglich die Linien sauber anzupassen wie von The Transporter gefordert?


Ich geb zu ich hab mich über die Antworten von The Transporter ziemlich geärgert. Aus meiner Sicht ist ein Wareneingangslager von 75 oder 25% der Monatsproduktion ein Witz.
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#77
Das 19. Jahrhundert ist in Simutrans eh nicht wirklich umsetzbar. Weil zu dieser Zeit alles viel kleiner und in kleineren Regionen ablief. Die Zentralisierung/Großproduktion entwickelte sich erst mit dem Fortschritt bei der Eisenbahn. Denn erst mit dieser war ein Massentransport in relativ kurzer Zeit über längere Strecken möglich.

Simutrans hat das Problem, das keine Industrien verschwinden.
Ein weiteres Problem ist, das die Parameter nicht Zeitraumbegrenzt sind. Also man kann keinen Parametersatz fürs 19. Jahrhundert und fürs 20. Jahrhundert definieren.

Die Transportstruktur sich aber zwischen 19. und 20. Jahrhundert grundlegend verändert hat. Und sich heute im 21. Jahrhundert wieder verändert.

Hier war das Industrie-expand halt interessant. Weis nicht ob da inzwischen was geändert wurde beim Auslösefaktor oder ob das immer noch nur nach der Produktion geht.

Was die Karte angeht, ist es schon wichtig zu wissen seit wann die läuft. Denn nur so kann man beurteilen warum Sachen so sind wie sie sind.

v9_b_m_1911-test.sve ~560 kB

Durch die Zugverbindung zu einem weiteren Viehhof läuft der Schlachthof jetzt ununterbrochen. Schwachstelle ist der innerstädtische Transport mit Kutschen. Dadurch ist die Station ständig überfüllt. Hab den Warenlauf jetzt nicht nachgeschaut, aber da sollte der Schlachthof direkt angefahren werden statt innerstädtisch umzuladen.

Ich würde vor den Bergen einen Umladebahnhof bauen und den Viehtrieb nur bis dahin führen. Von da dann per Bahn zum Schlachthof. Dabei kann auch der 2. Viehhof in der Nähe mit eingebunden werden. Da wäre dann auch die Zusatzlinie von mir überflüssig.
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#78
(09-09-2017, Saturday-19:31:19 )Wurzelgnom schrieb: Simutrans hat das Problem, das keine Industrien verschwinden.
Ein weiteres Problem ist, das die Parameter nicht Zeitraumbegrenzt sind. Also man kann keinen Parametersatz fürs 19. Jahrhundert und fürs 20. Jahrhundert definieren.
Wir haben im PAK128 German dank Pumuckl999 für die verschiedenen Zeiträume verschiedene Fabriken. Es sind dadurch verschiedene Parametersätze möglich.
Verschwinden tun sie in der tat nicht.
Das hier wäre die Lösung:
http://forum.simutrans.com/index.php?topic=17304.0
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#79
Bei Spielen ohne Timeline kann es zudem nerven, wenn anstatt eines Zulieferers viele kleine, historische entstehen. Würde imo reichen, wenn die Lager mit Strom- und Passagierzufuhr wachsen würden und nicht nur die Produktion. Wäre auch logischer - wer mehr produziert, braucht mehr Rohstoffe, auch wenn heutzutage die Lagerhäuser eher auf der Autobahn rollen.
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#80
(09-09-2017, Saturday-19:31:19 )Wurzelgnom schrieb: Durch die Zugverbindung zu einem weiteren Viehhof läuft der Schlachthof jetzt ununterbrochen. Schwachstelle ist der innerstädtische Transport mit Kutschen. Dadurch ist die Station ständig überfüllt.

Problem bekannt. Etwa 10 weitere Kutschen und es läuft. Das Ziel war früher nicht der Bahnhof sondern die Lebensmittelfabrik daneben.

Die Karte stammt übrigens von hier:
http://www.simutrans-forum.de/mybb/showt...722&page=3

Da steht auch die Historie und warum ich die Karte gemacht hab.

Deshalb sehen auch die Berge so seltsam aus. :-)
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