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Wirtschafts-/Logistikkette erweitern
#1
Ich spiele gerne große Karten mit weit verzweigten Wirtschaftsketten.
Mir fehlt irgendwie die Funktion von Logistikzentren. Ich stelle mir das so vor:

- Diverse Industriebetriebe einer Stadt oder Region (z.B. Bäckerei, Möbelfabrik, Brauerei) liefern ihr Stückgut nicht direkt an die Endabnehmer in verschiedenen Städten sondern an Logistikzentren. Dort müssten ähnlich den Endverbrauchern Bestandsgrößen definiert sein und Lieferverträge mit den Herstellern verknüpft werden.
- Die Endverbraucher werden mit Lieferverträgen mit den Logistikzentren verknüpft und von dort bedient. 

Das reduziert erheblich den Zugverkehr, die Züge fahren mit Mischladungen und besserer Auslastung. Außerdem ist dieses Szenario deutlich näher an der Realität.
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#2
Das Grundproblem dabei ist, das Industrien nicht gleichzeitig die gleiche Ware als Eingang und Ausgang haben können der Zeit.

Aktuell wird das durch Umschlag-Stationen meist von den Spielern realisiert. Was dem Ansinnen durchaus nahe kommt.

Also im Umkreis von mehreren Industrien wird eine größere Station gebaut.
Das gleiche dann an einer anderen Stelle der Karte.

Alles aus dem Umkreis wird dann zu/von diesen Umschlagstationen befördert. Zwischen den Umschlagstationen kann man dann Mischzüge/lange Züge verkehren lassen.

Allerdings ist so was immer von der Verteilung der Industrien auf der Karte abhängig. Und die lässt sich nur sehr eingeschränkt beeinflussen. Am ehesten noch wenn man Industrien nur für bestimmte Klimazonen definiert. Nur sind die zumindest bei der Kartengenerierung höhenabhängig.

Hier schlagen sich dann auch diverse Einstellungen nieder, die die Einnahmen zur Wegstrecke beeinflussen. Denn hat man solche Sammelpunkte, kann man kaum vermeiden Umwege zu fahren die bei manchen Einstellungen dann zu erheblich weniger Gewinn führen.

Und diese Verteilung ist dann auch bei den Logistikzentren das Problem. Welche Industrie dann an welchem Logistikzentrum hängt lässt sich der zeit nicht per Automatik vorgeben.
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
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#3
Genau so mache ich das derzeit. Meist in einer zentral gelegenen Stadt mit einem Markt. Oft habe ich sogar mehrere solcher "Umschlagstationen", je nach Größe der Karte und die sogar miteinander verbunden.
Zum Beispiel so:
Im „Westen“ liefern Bäckerei, Brauerei und Geflügelhof jeweils ihre Stückgutware an die Stadt „A“
Im Osten liefern Möbelfabrik, Weingut und Textilfabrik an Stadt „B“
Jeweils ein Zug mit Beladung 100% und Wartezeit „off“ fährt von A nach B und umgekehrt, meistens mit Rückfracht.
Weitere Züge fahren von A und B zu den Endabnehmern Kaufhaus, Markt, Gaststätte etc. mit Mischladungen von allen Lieferanten.
Das Problem ist halt, dass sich der Materialfluss nicht richtig regulieren lässt. Außerdem ist jede Ware bereits beim Hersteller dem Endabnehmer schon zugeordnet.
Mir ist schon klar, dass die von mir gewünschten "Logistikzentren" eine völlig neue Programmlogik bedeuten würden. Ein- und Ausgangsware wäre die Gleiche, Ware kommt "neutral" (bzw. für Abnehmer Logistikzentrum) an und wird erst dort dem Endabnehmer zugeordnet.
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