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Berlin
#21
Lösung gefunden. Ich habe das Skript ein wenig verändert.
Die erste Zeile ist Zeile 462
Code:
    player_x(2).book_cash( 10000000000 )
       player_x(3).book_cash( 10000000000 )
       player_x(3).book_cash( ((startcash[3] * 1000000) - player_x(3).get_net_wealth()[0] - 1) * 100 )
       player_x(2).book_cash( ((startcash[2] * 1000000) - player_x(2).get_net_wealth()[0] - 1) * 100 )
       // did we have revolution
       if ( ( (world.get_time().year = revolution.year) && (world.get_time().month >= revolution.month) ||
              (world.get_time().year > revolution.year)
            ) && (persistent.protesters >= target_one) && visit_transit(pl) )
            {
             persistent.level = 2
             city_x(749,405).set_citygrowth_enabled(true)  // city Hohenschöhnhausen
             city_x(373,310).set_citygrowth_enabled(true)  // city Tegel
             clear_my_rules(pl)
             // set NVA and GRAFFITI players bankroktt
             player_x(3).book_cash( player_x(3).get_net_wealth()[0] * -110 )
             player_x(2).book_cash( player_x(2).get_net_wealth()[0] * -110 )
             persistent.extra_tax = (world.get_time().year - revolution.year) * 12
             persistent.extra_tax+= world.get_time().month - revolution.month
             local text = ttext("Revolution! Tear down the wall!")
             gui.add_message( text.tostring() )
            }
}


function do_part_two(pl)
{
        pay_tax(pl)
        if (give_percentage(persistent.level,pl) == 100)
           {
            persistent.level = 3
            city_x(558,532).set_citygrowth_enabled(true)  // city Friedrichstadt
            city_x(565,500).set_citygrowth_enabled(true)  // city Ost-Berlin
            city_x(334,605).set_citygrowth_enabled(true)  // city Grunewald
            city_x(  7,838).set_citygrowth_enabled(true)  // city Potsdam
           }
}


function is_scenario_completed(pl)
{
        if (pl != 0) return 0                        // other player get only 0%
        persistent.counter++
        if (persistent.last_month != world.get_time().month)
            {
             persistent.last_month = world.get_time().month
             persistent.counter = 0                  // new month, set counter = 0
             // give other players cash for maintenance
             player_x(2).book_cash( 10000000000 )
             player_x(3).book_cash( 10000000000 )
             player_x(3).book_cash( (player_x(3).get_maintenance()[0] - 1) * -100 )
             player_x(2).book_cash( (player_x(2).get_maintenance()[0] - 1) * -100 )
            if (player_x(pl).get_net_wealth()[0] < 0)    // never be bankrupt
                     persistent.bankrupt = true
            }
        if (persistent.bankrupt) { return 0 }        // you lost !!
        if (persistent.counter == 2)
            {
            switch(persistent.level) {               // select the scenario part
                case 1: do_part_one(pl)
                        break
                case 2: do_part_two(pl)
                        break
                case 3: if (give_percentage(persistent.level,pl) == 100)
                           { gui.add_message("You won the scenario!") }
                        break
                }
            }
        return ( give_percentage(persistent.level,pl) + (persistent.level-1) * 100 ) / 3
}
Dan gehts weiter mit
Code:
function resume_game()

Es sind nur die indizes der Spieler bei player_x() falsch.
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#22
Danke fuer die Bug-Meldungen. Ist ein Bug im Programm selber, mit r6543 sollte weder die "script took too long" Meldung kommen noch sollte die UNO Pleite gehen.

Kein Update des Szenarios selber noetig.

Edit: GT670DN, habe deinen Beitrag nicht bemerkt. Die Indizes im Skript waren richtig: Indizierung beginnt bei 0: 0 = Spieler, 1 = oeffentliche Hand, 2 = Uno etc. Es gab ein Problem mit den Routinen, die die Spieler-Finanzen ans Skript exportieren.
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#23
Habe mich auch einmal am Start des Szenarios versucht.
Bin im Jahre 1965 und warte ungeduldig auf die Deltic.
Wie berechnen sich eigentlich die 250.000 Demonstranten ?
Ist das die Summe aller Fahrgäste an den angegebenen Grenzpunkten ?
Die Summe der angegeben Werte ergibt ca.100.000 (Boni durch die Unzufriedenen).
Heißt das, dass ich die Fahrgäste auch anders verteilen kann (nicht alle Mindestwerte erreichen) und dann lediglich auf die Boni verzichten muss ?
Kann ich die Revolution auch vor 1989 durchführen?
Und warum wird auf der Spielstandseite mitgeteilt, dass noch kein Zug auf der Transitstrecke hält ? Spielt das eine Rolle, die ich übersehen habe (außer dass ich natürlich die Fahrgäste gut gebrauchen kann) ?

Nachtrag: Mit den Demonstranten bekomme ich so langsam eine Vostellung, wie die zustande kommen, obwohl jetzt die Frage auftaucht, wie die Stasi agiert.
Zum finanziellen Schwierigkeitsgrad des Szenarios habe ich wahrscheinlich wieder eine eigene Meinung, sorry. Bin im Jahre 1970 und schätze, dass ich vor 1975 die benötigten Fahrgäste an den Punkten haben werde (derzeit 50000 an der Friedrichstrasse). Wie viel dann noch zu den Demonstranten fehlt, bin ich gespannt, weil das wieder eine ganz andere Rechnung zu sein scheint. Aber das Entwicklungstempo potenziert sich gerade mit enormer Schlagkraft und wenn ich an der Friedrichstrasse die 100000 voll mache, dürfte es nur ein kleiner Schritt zur fünffachen Menge sein.
Wer Tipps möchte, wie man das Szenario finanziell locker schafft, kann mir schreiben.
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#24
partyschreck,'index.php?page=Thread&postID=95291#post95291 schrieb:Wie berechnen sich eigentlich die 250.000 Demonstranten ?
Summe der unzufriedenen Passagiere minus einige die jeden Monat von der Stasi gefasst werden. Dabei ist die Stasi unterschiedlich erfolgreich und versagt prozentual bei größeren Personenmengen eher.

Zitat:Ist das die Summe aller Fahrgäste an den angegebenen Grenzpunkten ?
Nein. Es wird unterschieden zwischen Fahrgästen und unzufriedenen Fahrgästen.

Zitat:Die Summe der angegeben Werte ergibt ca.100.000 (Boni durch die Unzufriedenen).
Heißt das, dass ich die Fahrgäste auch anders verteilen kann (nicht alle Mindestwerte erreichen) und dann lediglich auf die Boni verzichten muss ?
Rechnerisch ja. Habe selber aber keinen Simulations-Test ohne alle Mindestwerte für die Revolution erreichen können.

Zitat:Kann ich die Revolution auch vor 1989 durchführen?
nein, nur später ist möglich.

Zitat:Und warum wird auf der Spielstandseite mitgeteilt, dass noch kein Zug auf der Transitstrecke hält ?
Spielt das eine Rolle, die ich übersehen habe (außer dass ich natürlich die Fahrgäste gut gebrauchen kann) ?
Addon MUSS vorhanden sein und "Transit-Zonen Bahnhöfe" müssen angefahren werden.
Falls nicht vorhanden einfach Fahrplanhalt und Bahnhof an den beiden Transit-Stellen errichten.

Zitat:Nachtrag: Mit den Demonstranten bekomme ich so langsam eine Vostellung, wie die zustande kommen, obwohl jetzt die Frage auftaucht, wie die Stasi agiert.
Naja, die Stasi agiert mit etwas mehr Willkür als real. Ist halt nur eine Transportsimulation und keine Geschichtssimulation.

Zitat:Zum finanziellen Schwierigkeitsgrad des Szenarios habe ich wahrscheinlich wieder eine eigene Meinung, sorry. Bin im Jahre 1970 und schätze, dass ich vor 1975 die benötigten Fahrgäste an den Punkten haben werde (derzeit 50000 an der Friedrichstrasse). Wie viel dann noch zu den Demonstranten fehlt, bin ich gespannt, weil das wieder eine ganz andere Rechnung zu sein scheint. Aber das Entwicklungstempo potenziert sich gerade mit enormer Schlagkraft und wenn ich an der Friedrichstrasse die 100000 voll mache, dürfte es nur ein kleiner Schritt zur fünffachen Menge sein.
Wer Tipps möchte, wie man das Szenario finanziell locker schafft, kann mir schreiben.
Es war Absicht, das es ausreichend Möglichkeiten für eine finanziell locker zu schaffendes Netzwerk gibt. Ich bin mir aber eigentlich sicher das Du 1975 die benötigten Fahrgäste (inkl. unglücklichen Gästen) nicht erreichen kannst. Es ist eine relative große Flächenabdeckung im Personenverkehr notwendig, um über einige Jahre genügend Demonstranten zu generieren.
Würde mich natürlich um einen Spielstand mit so tollem und frühem Verkehrsnetz sehr freuen.
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#25
Danke schon einmal für die Antwort. Wenn ich hauptsächlich unzufriedene Passagiere generieren soll, sollte ich vielleicht doch nicht so viel darauf achten Überfüllungen zu vermeiden.
Ich lege morgen einen Spielstand nach, weiß aber nicht so recht, ob ich das Spiel weiterspielen soll, denn ich habe gerade pak128 von der Platte geschmissen und mir geschworen, es mir nie wieder herunterzuladen.
Am Schluss war ich mit einigen Erklärungstexten aus der Missionszusammenfassung nicht so zufrieden. Ich hatte dann extra in der nut-Datei nachgelesen, was meine Verwirrung aber nicht minderte.
Zwei Punkte ließen mir keine Ruhe:
1. Der schon erwähnte Transitzug. Am Schluss hatte ich einen Zug, der über den Spandauer Kontrollpunkt fuhr, aber an der Anzeige hatte sich immer noch nichts geändert. Ich fand hier vor allem den Text verwirrend: "Züge aus Hamburg dürfen nur im Westen halten...Züge die den Kontrollpunkt passieren dürfen nicht keinen Halt in Ost-Berlin haben".
Da man ja den Hamburger Zug über den Transithalt führen muss, müsste man wohl am Besten dort umsteigen lassen. Ist das so gedacht? Mir war auf jeden Fall nicht klar, wie der Verkehr über die Transitpunkte aussehen soll.
2. Friedrichstrasse
Hier hat mir am Schluss die Frage keine Ruhe gelassen, ob/wie man den Bahnhof ausbauen darf. Am Anfang besteht hier aber nicht einmal ein Halt und man muss auch den ersten Halt selber bauen (außerdem gibt es noch den S-Bahn Anschluss, bei dem man ganz schön tricksen musste, bis man den gut verwenden konnte. So wie ich den Bahnhof ausgebaut habe, habe ich dort keine Kapazitätsprobleme, aber in der nut-Datei machst du eine Modellrechnung auf, wie du zu den 80000 kommst, die aber nur Sinn macht, wenn man hier nicht nach Belieben weiterbauen könnte (aber der Text in den Regeln verbietet lediglich den Ausbau der Bushaltestellen, und die auszubauen funktioniert auch nicht. Wenn man die Friedrichstrasse nicht ausbauen dürfte, müsste das anders in den Regeln stehen.

Bei der Frage, ob ich den Ausbau bis 1975 schaffen könnte, weiß ich natürlich nicht genau Bescheid, weil ich nicht weiß, wieviele Passagiere ich brauche, aber mein Betriebsgewinn war 1972 schon derart hoch (mehr als eine Million im Monat), dass ich im Grunde ununterbrochen bauen konnte, ich schaffte es schon nicht mehr das Geld rechtzeitig auszugeben, weil man die neuen Fahrzeuge immer wieder balancieren musste. Ich könnte die Karte garantiert bis 1975 vollkommen zukleistern, aber das macht auf diese Art nicht mehr so viel Spaß. Vielleicht setze ich mich ja doch noch einmal dran, wenn ich Klarheit wegen des Transit und des Friedrichstrassenproblems bekommen habe.
Wenn ich das Spiel nicht weiterspiele ist das klar die Schuld von pak128. Wirtschaftlich interessante Passagierspiele sind mit dem Pak einfach nicht möglich. Es ist vollkommen unbalanciert und man hat den Speedbonus nicht annähernd in den Griff bekommen, der ist nichts anderes als ein Bug im Spiel. Vor allem in so einem Stadtspiel, dass auch noch wirtschaftlich fordernd sein soll, führt der Speedbonus das gesamte Spiel ad absurdum. Die Personen, die sich hier über die Schwierigkeit des Spiels beklagt haben, handeln nur nicht dementsprechend konsequent (Der Goldesel erscheint im Mai 1966).
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#26
partyschreck,'index.php?page=Thread&postID=95428#post95428 schrieb:Danke schon einmal für die Antwort. Wenn ich hauptsächlich unzufriedene Passagiere generieren soll, sollte ich vielleicht doch nicht so viel darauf achten Überfüllungen zu vermeiden.
Ja und nein. Hast Du eine andauernd überfüllte Haltestelle, werden keine weiteren Passagiere von dort an andere Haltestellen fahren und Dein Durchsatz wird wieder sinken.

Zitat:Am Schluss war ich mit einigen Erklärungstexten aus der Missionszusammenfassung nicht so zufrieden. Ich hatte dann extra in der nut-Datei nachgelesen, was meine Verwirrung aber nicht minderte.
Super. Bin immer dankbar für Rückmeldungen, auch wenn es nur um die Erklärungstexte geht, da ohne eine vernünftige Erklärung eine Szenarionutzung oft beim spielen keinen Spaß oder auch Sinn ergibt.

Zitat:1. Der schon erwähnte Transitzug. Am Schluss hatte ich einen Zug, der über den Spandauer Kontrollpunkt fuhr, aber an der Anzeige hatte sich immer noch nichts geändert. Ich fand hier vor allem den Text verwirrend: "Züge aus Hamburg dürfen nur im Westen halten...Züge die den Kontrollpunkt passieren dürfen nicht keinen Halt in Ost-Berlin haben".
Da man ja den Hamburger Zug über den Transithalt führen muss, müsste man wohl am Besten dort umsteigen lassen. Ist das so gedacht? Mir war auf jeden Fall nicht klar, wie der Verkehr über die Transitpunkte aussehen soll.
Naja, es gab schon Spieler die von Hamburg durch die DDR nach Ost-Berlin gefahren sind um dann direkt nach West-Berlin zu fahren. Dies ist aber nicht Sinn des Szenarios. Idee war es an den Kontrollpunkten nur den Halt der "Transit-Züge" vorzunehmen und keinen Umstieg oder Zustieg zu generieren. Wird in der nächsten Version auch im Script besser kontrolliert.
Kurz formoliert: Hamburg - Transit-Halt (ohne Umstieg) - West Berlin

Zitat:2. Friedrichstrasse
Hier hat mir am Schluss die Frage keine Ruhe gelassen, ob/wie man den Bahnhof ausbauen darf. Am Anfang besteht hier aber nicht einmal ein Halt und man muss auch den ersten Halt selber bauen (außerdem gibt es noch den S-Bahn Anschluss, bei dem man ganz schön tricksen musste, bis man den gut verwenden konnte. So wie ich den Bahnhof ausgebaut habe, habe ich dort keine Kapazitätsprobleme, aber in der nut-Datei machst du eine Modellrechnung auf, wie du zu den 80000 kommst, die aber nur Sinn macht, wenn man hier nicht nach Belieben weiterbauen könnte (aber der Text in den Regeln verbietet lediglich den Ausbau der Bushaltestellen, und die auszubauen funktioniert auch nicht. Wenn man die Friedrichstrasse nicht ausbauen dürfte, müsste das anders in den Regeln stehen.
Selbstbau Friedrichstraße und komplizierter S-Bahn Anschluss sind so gewollt, auch wenn geschichtlich nicht ganz korrekt. Aber so hat der Spieler deutlich mehr Freiheiten beim erstellen eines Netzes.
Zur Modellrechnung: Es ist absicht das man den Bahnhof beliebig groß bauen darf. Die Logik hinter der Simutrans-Passagier Generierung und Routensuche begrenzen Deine Größe. Man kann so als Spieler viel über die Friedrichstraße abwickeln, kommt aber bei einem gigantischem Bahnhof (Zentral-Umsteige-Punkt) zu dem Problem das alle anderen Umsteige-Punkte (Zone) nicht mal im Ansatz mithalten können und so Dein Netz sehr schnell zum erliegen kommt.

Zitat:Bei der Frage, ob ich den Ausbau bis 1975 schaffen könnte, weiß ich natürlich nicht genau Bescheid, weil ich nicht weiß, wie viele Passagiere ich brauche, aber mein Betriebsgewinn war 1972 schon derart hoch (mehr als eine Million im Monat), dass ich im Grunde ununterbrochen bauen konnte, ich schaffte es schon nicht mehr das Geld rechtzeitig auszugeben, weil man die neuen Fahrzeuge immer wieder balancieren musste. Ich könnte die Karte garantiert bis 1975 vollkommen zukleistern, aber das macht auf diese Art nicht mehr so viel Spaß. Vielleicht setze ich mich ja doch noch einmal dran, wenn ich Klarheit wegen des Transit und des Friedrichstrassenproblems bekommen habe.
Ein Feld Mauerabriss kostet bis zu 100.000 und für die gesamte Mauer sind somit fast 250 Millionen notwendig. Die Revolution mag es finanziell fast umsonst geben, den Wiederaufbau nicht. Mir selber war es in keinem Testversuch möglich über die Friedrichstr alle Passagiere und notwendigen Demonstranten zu gewinnen. Grundsätzlich würde ich fast behaupten, das Szenario Ziel lässt sich nur mit einem dezentralem Netzwerk lösen.

Zitat:Wenn ich das Spiel nicht weiterspiele ist das klar die Schuld von pak128. Wirtschaftlich interessante Passagierspiele sind mit dem Pak einfach nicht möglich. Es ist vollkommen unbalanciert und man hat den Speedbonus nicht annähernd in den Griff bekommen, der ist nichts anderes als ein Bug im Spiel. Vor allem in so einem Stadtspiel, dass auch noch wirtschaftlich fordernd sein soll, führt der Speedbonus das gesamte Spiel ad absurdum. Die Personen, die sich hier über die Schwierigkeit des Spiels beklagt haben, handeln nur nicht dementsprechend konsequent (Der Goldesel erscheint im Mai 1966).
Wenn Du magst, darfst Du gerne für ein anderes Pak eine Berlin Karte entwerfen. Außer pak64 habe ich allerdings von den jeweiligen Pak Entwicklern und Betreuern noch keine positive Rückmeldung das ihr Pak soweit ausgereift ist, das sich eine Szenario Version über mehrere zukünftige Pak Versionen spielen vernünftig lässt.
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#27
Danke, dann hatte ich das mit der Friedrichstrasse zum Glück nicht falsch verstanden.

Zitat:"Ja und nein. Hast Du eine andauernd überfüllte Haltestelle, werden keine weiteren Passagiere von dort an andere Haltestellen fahren und Dein Durchsatz wird wieder sinken."
Hm, bin mir nicht sicher, wie die
Rechnung hier ausfällt, aber gerade die Überfüllung am zentralen
Umsteigepunkt scheint mir sinnvoll.


Zitat:"Man kann so als Spieler viel über die Friedrichstraße abwickeln, kommt
aber bei einem gigantischem Bahnhof (Zentral-Umsteige-Punkt) zu dem
Problem das alle anderen Umsteige-Punkte (Zone) nicht mal im Ansatz
mithalten können und so Dein Netz sehr schnell zum erliegen kommt."
Ich habe mich für das zentrale System entschieden und glaube eigentlich,
dass meine Technik da in die richtige Richtung geht. An den Zonenpunkten
habe ich jeweils einen kleinen Bereich (in West-Berlin) über diese
Übergänge abgewickelt. Wenn hier das Aufkommen zu groß wird, muss ich
nur den Einzugsbereich auf der West-Berliner Seite verkleinern und den
Rest wieder zentral über die Friedrichstrasse abwickeln.

Zitat:"Ein Feld Mauerabriss kostet bis zu 100.000 und für die gesamte Mauer sind somit fast 250 Millionen notwendig."

Glaube nicht, dass das so viel sein wird, wenn sich das Spiel so weiter entwickelt.

Zu
meinem Stand: Ich hoffe, dass das der richtige Spielstand ist, denn ich
habe ihn mir jetzt nicht mehr angucken können. Das müsste dann in etwa
der Punkt sein, als ich mit dem Ausbau dann nicht mehr nachkam und es
drohte richtig anstrengend zu werden. An der Friedrichstrasse müssten so
63000 Passagiere abfahren, wenn es der richtige Spielstand ist.
Mein
Transitzug fährt übrigens genauso wie du das angegeben hast. Im
Spielstand heißt es aber weiterhin, dass keine Züge dort halten.
Wenn
sich das Problem noch löst, hätte ich schon Lust noch einmal zu
spielen, vor allem um zu sehen, wie sich das mit den Unzufriedene
entwickelt. Momentan habe ich noch kaum Demonstranten, habe aber auch
noch nicht einmal alle Zonenpunkte angebunden.

http://simutrans-germany.com/files/upload/Aufbau2.sve

Zitat:"Außer pak64 habe ich allerdings von den jeweiligen Pak Entwicklern und
Betreuern noch keine positive Rückmeldung das ihr Pak soweit ausgereift
ist, das sich eine Szenario Version über mehrere zukünftige Pak
Versionen spielen vernünftig lässt. "

Sehr schade, nach
meiner Einschätzung funktioniert pak64 hier etwas besser, aber
eigentlich würde ich auch gerne prissi den Gedanken nahe legen, wie
das Speedbonus/Stadtproblem in den Griff zu bekommen ist.
Was ich auf
jeden Fall nahe legen würde, wäre die Wertigkeit des Speedbonus zu
begrenzen. Gerade für pak128 sind die 15% oder 18% zu viel. Natürlich
hast du dann schnell das Problem, dass die Betriebskosten zu gering sind
in diesem Pak.
Womit du gerade dem Berlinszenario die absolute Würze verleihen könntest, wäre pay for total distance = 2.
Dann
ergeben sich nämlich wirklich völlig neue Probleme bei der Abwicklung
des Verkehrs in der Stadt. Da könnte man schnell den Einfluss des
Speedbonus verringern und hätte auch kein großes Problem mit den
geringen Fahrtkosten der Fahrzeuge, denn die Linien ins Plus zu bekommen
wird auf dieser Karte dann Problem genug sein. Aber andere wird dann
wahrscheinlich genau das abschrecken. Ich habe aber eine viel größere
Auswahl an Verkehrsmitteln, die dann an den richtigen Stellen fahren
müssen.
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#28
In der Tat ist es bei relativ spielorientierter Bauweise möglich, das Ziel sehr schnell zu erreichen. Ich habe aber bisher versucht zu vermeiden, alle "Systemlücken" auszunutzen um Geld zu verdienen und wollte nicht einfach quer durch die Stadt Hochstrecken pflanzen. Auch im Bereich Friedrichstraße hast du die Möglichkeiten des Spiels doch schon recht arg ausgereizt.

Wahrscheinlich war das mein Problem, bei zu großer Vorsicht kommt das System schnell an die Leistungsfähigkeitsgrenze. Ich versuch es einfach in einem neuen Spiel noch mal mit etwas mehr Ausreizung der Möglichkeiten.
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#29
Zitat:Ich habe aber bisher versucht zu vermeiden, alle "Systemlücken"
auszunutzen um Geld zu verdienen und wollte nicht einfach quer durch die
Stadt Hochstrecken pflanzen.
Das ist keine Systemlücke (U-Bahnen kosten praktisch dasselbe wie die Hochstrecken im Pak 128 und ich habe ja auch mehr U-Bahn als Hochstrecken). Das ist der Speedbonus. Der führt im Pak 128 dazu, dass Simutrans mit Passagierverkehr unspielbar ist. Wenn sich hier nichts Grundlegendes ändert, bleibt pak64.german weiterhin das einzig spielbare Pakset.
Ein weiteres Beispiel aus dem Berlinszenario, das weit über U-Bahn/Hochstrecken Problematik hinausgeht:
Es gibt ja einige vorgebaute Strecken im Szenario, zum Beispiel die Transitstrecken. Das erste, was ich gemacht habe, war diese Strecken zu überbauen, obwohl das bedeutete, dass ich den Unterhalt zahlen musste. Aber das rentiert sich um ein Vielfaches. Das kann ja wohl nicht wahr sein, oder ?

Nachtrag: Und noch etwas Grundsätzliches. Ein Szenario muss sich gegen Angriffe wehren. Etwas anderes als pay for total distance = 2 ist da eigentlich nie möglich, doch noch kein Szenario hatte das. Auch das Fehlen von No routing over overcrowded hat bei den wirtschaftlichen Frachtszenarien gestört, wenn hier auch das Berlinszenario eine Ausnahme ist, bei der das Weglassen der Funktion Sinn macht, bzw. notwendig ist.
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#30
partyschreck,'index.php?page=Thread&postID=95470#post95470 schrieb:Ein weiteres Beispiel aus dem Berlinszenario, das weit über U-Bahn/Hochstrecken Problematik hinausgeht:
Es gibt ja einige vorgebaute Strecken im Szenario, zum Beispiel die Transitstrecken. Das erste, was ich gemacht habe, war diese Strecken zu überbauen, obwohl das bedeutete, dass ich den Unterhalt zahlen musste. Aber das rentiert sich um ein Vielfaches. Das kann ja wohl nicht wahr sein, oder ?
Das sollte ja möglichst von der Streckenauslastung abhängen. Im besten Fall sollten sich ja langsame Strecken auch bei schlechter Auslastung lohnen (Nebenbahnen), wobei schnellere Strecken nur mit höherer Auslastung finanziert werden können sollten. Das Problem hängt aber direkt mit der Berechnung des Speedbonus in Simutrans zusammen, so ist die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit völlig unerheblich. Ein Zug über eine kurvige Strecke mit vielen Halten, der nie die Höchstgeschwindigkeit erreichen wird, erhält den selben Speedbonus wie einer Zug auf einer schnurgeraden Strecke ohne Zwischenhalte.

Zitat:Nachtrag: Und noch etwas Grundsätzliches. Ein Szenario muss sich gegen Angriffe wehren. Etwas anderes als pay for total distance = 2 ist da eigentlich nie möglich, doch noch kein Szenario hatte das. Auch das Fehlen von No routing over overcrowded hat bei den wirtschaftlichen Frachtszenarien gestört, wenn hier auch das Berlinszenario eine Ausnahme ist, bei der das Weglassen der Funktion Sinn macht, bzw. notwendig ist.
pay_for_total_distance = 2 würde das Szenario aber massiv erschweren, weil man mit deutlich weniger Einnahmen für die Verkehre über die Grenzübergangstellen rechnen muss. Simutrans hat ja nicht die Möglichkeit, die deutlich schwächeren Verkehrsbeziehungen beim Verkehr über die Grenze zu berücksichtigen, also hätte man de facto nicht-zahlende Fahrgäste in seinen Zügen. Extrembeispiel dafür im Szenario wäre Frohnau-Hamburg, aber auch innerstädtisch gäbe es solche Situationen. Dazu kommt, dass naturgemäß in Simutrans der Maßstab bei einem Stadtszeanrio nicht hinreichend berücksichtigt werden kann, wenn man das Umland mit abbilden will. Auch deshalb glaube ich nicht, dass pay_for_total_distance=2 da ein Allheilmittel ist, sondern eher neue Probleme aufwirft. Am Ende soll der Spieler doch eher lieber nach seinem Gewissen oder dem Vorbild entscheiden, und nicht nach den Verbindungen suchen, die in der Simutrans-Mechanik den meisten Gewinn abwerfen, aber gar nicht so vorgesehen sind als Szenarioziel?
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